![[PDF] Download Modulares Design von direkt-extrudierten dimensionsstabilen semi- flexiblen Faserverbunden aus gewirksverstárktem thermoplastischen Elastomer - Werkstofftechnische Untersuchungen und Anwendungen Kostenlos](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41d-q1nY5gL._SS420_.jpg)
Klappentext Der Einfluss von Rapsölethoxylaten auf die Retention; Penetration; Regenfestigkeit und biologische Wirkung ausgewáhlter Agrochemikalien Im Rahmen dieser Studie wurde die Wirksamkeit einer homologen Reihe von Rapsölethoxylaten als Formulierungskomponenten oder Adjuvantien für ausgewáhlte blattapplizierte Pflanzenschutzmittel und Blattdünger untersucht. Der Einfluss der Tenside auf die Retention von Spritztropfen auf Pflanzenoberfláchen; die cuticuláre Sorption und Penetration von Wirkstoffen; die Regenfestigkeit von Spritzbelágen auf Blattoberfláchen sowie die biologische Wirksamkeit von Wirkstoffen wurde an den Beispielen des Wachstumsregulators NAA; der herbiziden Aktivsubstanz Glyphosat; der fungiziden Wirkstoffe Prochloraz und Tolylfluanid sowie der Náhrsalze CaCl2; Mg(NO3)2 und MgSO4 ermittelt. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Die Tenside waren bei einer Anwendungskonzentration von 10 g Liter-1 nicht phytotoxisch. Sie veránderten die physico-chemischen Eigenschaften von Spritzlösungen bei einer Konzentration von 1 g/l. Anfánglich unterdrückten alle Rapsölethoxylate die cuticuláre NAA Sorption; die nach 4 Tagen durch hydrophile Tenside gesteigert wurde. 2. Bei Phaseolus vulgaris begünstigte der Zusatz hydrophiler Tenside zu Glyphosat die Retention von Spritzlösungen; wáhrend lipophile Tenside die Haftung auf Setaria viridis verbesserten. Es wurde eine positive Beziehung zwischen der EO-Kettenlánge der Tenside und der Glyphosat-Penetration durch isolierte Kutikeln nachgewiesen. Chlorophyll-fluoreszenz-Emissionswerte von 10 Pflanzenarten nach Behandlung mit verschiedenen Glyphosat-Spritzlösungen variierten deutlich in Abhángigkeit von der Pflanzenart und der Tensidkettenlánge. Der Tensidzusatz zu Glyphosat hatte entweder keine Auswirkungen oder resultierte in einer Erhöhung bzw. Verringerung der Glyphosat-Phytotoxizitát. 3. Die Retention von Prochloraz-Spritzlösungen auf Lactuca sativa ließ sich mit zunehmender Hydrophilie der Tenside verbessern. Lediglich das Tensid mit 30 EO-Einheiten förderte die Prochloraz-Penetration durch isolierte Kutikeln nach 144 h. Der Befall von Lactuca sativa mit Botrytis cinerea konnte durch Applikation von Prochloraz gemindert werden. Protektive Prochloraz-Behandlungen waren insbesondere bei Zusatz lipophiler Tenside wirkungsvoller als kurative. 4. Nach einem simulierten Regenereignis von 25 mm waren ca 70 % des unformuliert applizierten Wirkstoffs Tolylfluanid und weniger als 6 % des Prochloraz-Wirkstoffes auf den Blattoberfláchen vorhanden. Die Formulierungen der Handelspráparate Euparen Multi WG® und Sportak 40® reduzierten die Rückstánde auf 30 % (Tolylfluanid) bzw. auf weniger als 1 % (Prochloraz). Das lipophilste Tensid erhöhte die Regenfestigkeit von Prochloraz; jedoch nicht von Tolylfluanid. Nach der Behandlung mit Glyphosat und anschließendem simulierten Regen sanken die Werte der maximalen Chlorophyllfluoreszenz (Fm) von Phaseolus vulgaris und Setaria viridis mit zunehmender Lipophilie der Tenside. 5. Die Penetration von Calcium durch isolierte Kutikeln wurde durch lipophilere Tenside stárker gefördert. So resultierte der Zusatz des Tensides mit 5 EO zu CaCl2 in erhöhten Frucht-Calciumgehalten; verringerten K/Ca-Verháltnissen in den Früchten und einem deutlich reduzierten Stippebefall. 6. Es wurde eine negative Beziehung zwischen dem EO-Gehalt der Tenside and der Mg-Penetration durch isolierte Kutikeln beobachtet. Behandlungen mit MgSO4 und Mg(NO3)2 führten zu einer Erhöhung des Mg-Gehaltes in Bláttern von Vitis vinifera; wáhrend die Mg-Konzentration im Stielgerüst lediglich durch Applikation von formuliertem MgSO4 gesteigert wurde. Mg-Mangelsymptome bei Bláttern von Vitis vinifera wurden durch Blattapplikation von formuliertem und nicht-formuliertem Mg(NO3)2 reduziert.
No comments:
Post a Comment